PC Hardware

PC Hardware

PC Hardware – ein Überblick

PC HardwareDiesen Ausdruck haben bestimmt schon alle einmal gehört: PC Hardware. Doch weil es sich in unserem Sprachgebrauch inzwischen so etabliert hat, dieses Wort, macht sich keiner mehr die Mühe, zu erklären, was es bedeutet. Tatsächlich fasst der Begriff «PC Hardware» all jene Komponente eines Computers zusammen, die man anfassen kann, also das Gehäuse zum Beispiel oder den Prozessor sowie die Grafikkarte. Keine Angst, nachfolgend werden diese und weitere Begriffe näher erklärt. Was es jedoch noch zu sagen gibt bezüglich der Hardware: Die Software gehört nicht dazu. Bei dieser handelt es sich nämlich um die Programme, die auf jedem Computer installiert werden. Dazu gehört zum Bespiel das Betriebssystem oder Word und Excel sowie das E-Mail-Postfach – also alles, was man nicht anfassen
kann, sondern nur über die Benutzeroberfläche zugänglich ist.

Aber zurück zur PC Hardware: Diese ist sozusagen das Gerät selbst und führt die Software aus. Zur Hardware gehören auch die sogenannten Peripherie-Geräte wie Drucker, Maus und Tastatur. Diese werden so genannt, weil sie oftmals über einen USB-Anschluss mit dem Computer verbunden werden, sprich sich extern befinden und nicht im Computergehäuse.

PC Hardware zum Anfassen

Gerade als Laie kann es passieren, dass man schnell den Überblick über die vielen Komponenten der PC Hardware verliert. Nachfolgende Liste soll Abhilfe schaffen.

Die PC Hardware im Überblick

  • PC-Gehäuse: Hier drin befinden sich die einzelnen Komponenten der PC Hardware.
  • Mainboard: Dieses Teil wird auch Motherboard oder Hauptplatine genannt. Sie ist ein entscheidendes Element, denn hier läuft alles zusammen. Auf der Platine befinden sich nämlich alle anderen Komponenten wie der Prozessor, der Arbeitsspeicher oder die Grafikkarte.
  • Prozessor: Eines der wichtigsten Komponente ist aber der Prozessor, auch Central Prozessor Unit genannt – oder kurz CPU. Dieses Teil führt nämlichalle Berechnungen durch und ist somit entscheidend für die Geschwindigkeitdes PCs. Je langsamer er rechnet, sprich je tiefer seine Leistungsfähigkeit ist, desto langsamer verlaufen die Prozesse. Der Prozessor trägt somit viel zur Arbeitsgeschwindigkeit des PCs bei.
  • Festplatte: Die Festplatte ist sozusagen das Langzeitgedächtnis des PCs. Auf ihr werden nämlich alle Dateien und Programme gespeichert. Ohne sie läuft nichts.
  • Arbeitsspeicher: Wie der Mensch besitzt tatsächlich auch der Computer ein Kurzzeitgedächtnis: den sogenannten Arbeitsspeicher. Auf ihr werden alle Informationen zwischengespeichert. Übrigens: Je grösser der Arbeitsspeicher ist, desto mehr kann zwischengespeichert werden und je schneller läuft der Computer.
  • Grafikkarte: Für die Darstellung auf dem Bildschirm ist die Grafikkarte zuständig. Je besser sie ist, desto schöner ist das Bild. Eine gute Grafikkarte kann nicht nur grafisch anspruchsvolle Computerspiele hochauflösend darstellen, sondern stellt außerdem eine schnelle und gute Bildwiedergabe sicher.
  • Eingabegeräte: Dazu gehören neben der Tastatur und der Maus auch der Bildschirm und die Lautsprecher sowie Speichersticks und -karten. Über die Eingabegeräte wie Tastatur und Maus können die Nutzer dem PC Befehle erteilen zum Beispiel, dass er ein Dokument eröffnen soll.
  • Netzteil: Über das Netzteil wird der Computer als Ganzes mit ist die Energie versorgt. Wichtig zu wissen: Die Leistung des Netzteils muss dem Energieverbrauch des Computers entsprechen.
  • Laufwerke: Der Computer verfügt über mehrere Laufwerke, in die man andere Medien wie Disketten, CDs und DVDs, aber auch Blue-Rays einlegen kann. Über diese Medien können auf den Computer auch Daten eingelesen und gespeichert werden und umgekehrt.
  • Anschlüsse: Die inneren Komponenten, die sich im Gehäuse befinden wie das Mainboard, der Prozessor oder der Arbeitsspeicher werden über die Anschlüsse mit den äußeren wie Maus, Tastatur und Bildschirm verbunden. Achtung: Verschiedene Geräte benötigen auch unterschiedliche Anschlüsse.PC Hardware

Zur Erinnerung: Alle Komponenten, die man anfassen kann, zählen zur Hardware. Es gibt noch mehr als in der Liste aufgezählt, unter anderem die Boxen oder die Soundkarte. Die wichtigsten und unerlässlichen finden sich aber in der Auflistung. Diese hilfreichen Informationen sollten Ihnen helfen, den Unterschied zwischen Hardware und Software Ihres Computers zu erkennen.

Auf die Software kann man im Gegensatz zur PC Hardware lediglich über die Benutzeroberfläche zugreifen. Sie wird nachträglich installiert. Die PC Hardware ist dafür zuständig, dass die Software funktioniert.

Verschiedene Betriebssysteme

Damit man aber überhaupt am Computer arbeiten kann, braucht es neben der PC Hardware und der Software auch ein Betriebssystem. Dieses wirkt im Hintergrund und steuert alles. Wenn man also zum Beispiel einen Text auf ein Worddokument schreibt, vermittelt das Betriebssystem die Daten der Tastatur (Hardware) an das Worddokument (Software). Das Betriebssystem kann man demnach als Scharnier zwischen der PC Hardware und der Software bezeichnen. Es gibt verschiedene Betriebssysteme, die sich auch voneinander unterscheiden und zum Teil über andere Programmiersprachen, Optik und Funktionen verfügen. Die drei wichtigsten werden nachfolgend kurz vorgestellt:

  1. Microsoft ist wohl das bekannteste und weitverbreitetste Betriebssystem. Es zeichnet sich durch eine vereinfachte, grafisch ausgelegte Benutzeroberfläche aus.
  2. Auch Apples verfügt über ein bekanntes Betriebssystem und zwar Ma OS X. Auch dieses System gilt als benutzerfreundlich und ist einfach zu bedienen.
  3. Auf dem dritten Platz der bekannten Betriebssysteme schafft es Linux. Es zählt aber nach wie vor als Nischenprodukt, das jedoch kostenlos erhältlich ist und sich durch eine Stabilität, Sicherheit und Flexibilität auszeichnet.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=P2qfXXTL6hU

Zwischentitel

Computer sind Endgeräte und jedes Endgerät ist anders. Es ist deshalb wichtig, sich zuvor zu informieren, welche PC Hardware sich für welches Betriebssystem besonders eignet. Wurde die Entscheidung einmal gefällt, geht es nun darum, das Betriebssystem richtig zu installieren, damit der PC optimal funktioniert. Doch wie macht man das? Dazu muss man sich folgende Fragen stellen:

  1. Entspricht mein Computer den Anforderungen des Betriebssystems? Wie bereits erwähnt, verhält es sich so, dass jedes Betriebssystem eigene Anforderungen an die PC Hardware stellt. Wenn man nicht weiß, ob diese den Anforderungen genügt, kann man sich das kostenlose Tool CPU-Z im Internet herunterladen. Das hilft einem dabei, herauszufinden, ob sie es tut oder nicht.
  2. Verfügt mein Computer über genügend freien Speicherplatz? Überprüfen lässt sich das auf der Festplatte, sprich der Partition, ob man genügend Speicherplatz hat. Für Windows 7 und 8 zum Beispiel bedarf es mindestens 16 GB für die 32-bit-Variante und 20 GB für die 64-bit-Variante. Speicherplatz schafft man übrigens, indem man überflüssige Daten löscht.

Sobald man diese Fragen beantwortet hat, kann man das neue Betriebssystem auch schon installieren. Nach der Installation wird das Betriebssystem konfiguriert. Das ist von Betriebssystem zu Betriebssystem jedoch unterschiedlich. Es kommt halt darauf an, für welches System man sich entscheidet. Wichtig ist zudem, dass man das Betriebssystem immer updatet, damit es auch künftig für einen reibungslosen
Betrieb des Computers sorgen kann.

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